404-Tabulos_Badoolos

im prinzip handelt es sich um eine einstellung der blogging aktivitäten. sie zeichnete sich schon lang ab. obwohl der zustrom an stories noch lange kein ende nimmt. gegangen wärs in dieser story um eine tratsch-platt-form im internet, die jedem gesicht den gesichtsglätter überzieht, was wächsern und eklig wirkt. es gäbe an die hundert seiten zu schreiben über die erfahrungen in jener börse. mag sein, dass leute drin (fremdgeh)partner suchen, mir dient sie als sprachplattform mit möglichst baldigem whatsapp umstieg.
sonst hätte ich noch was gehabt zur daten-verordnung, ein paradoxon. aber keine lust zu schreiben. arbeit viel und leben auch abseits davon eh voll. vielleicht aber auch hat sich die blogging-technik überholt. oder ich hab hier leser die ich nicht haben will, oder auch garkeine leser und rinnen. klar wird monatlich ein lebenszeichen reingeschrieben werden müssen, einfach damit der monat links in der leiste erscheint. sowas ist mir nun mal wichtig. schon jetzt herzliche wintergrüße sendet euch wölfin.

403-New_Idea_Freed_Hoff

da wäre mal -1 betulich_patchouli über die kontaktboerse badoo
lichtnahrungskette -2 über vegetarische steigerungsformen
elegie nicht gemachter fotos -3 die trauer über schüsse die nie entstanden
viseg-rationalisierung 4 über das verteidigungskonzept von visegradstaaten
cable_of_horrors -5 traktat über einen nie vollzogenen willhaben kauf
ja und leider, es ist ein solcher schwall an ideen, dass ich wieder mal spät sonntag abends – vorläufig nichts davon realisieren kann. ich könnts nur in ner ruhigen minute mal vortippsln und dann hier reinpasten. aber da ich jetzt eh nicht im falter inserier, muss ich mir damit keinen druck machen. sie sei dennoch hochwohl gegrüßt, die wie immer hochwohlgeneigte leserschaft.

402-gastrograus_china

tipps für weiter stories. shark attack. hand am paradeiser. chinesenbedienung.
fangen wir mal an mit der bedienung in einem komischen china-sushi hybrid in einem einkaufscenter. ein mann eine frau tun da rum. die frau bereitet en gros lachs sushi zu. gastrokritiker sucht sich was aus, die frau murmelt irgendwas und bereitet weiter ihre lachs sushi. sonst nix. sie macht nur lachs sushi. die ganze zeit. naja und dann kräult ihr macker daher. und er kassiert mal gleich das ding, was man da bestellt hat. und während man einen 10er reicht, um die 6 euro zu zahlen – nimmt er sechs euro aus der kasse und zeigt, er braucht genau sechs euro. nicht 10. das führt fast zu einem streit. er will das geld nicht nehmen, bzw weiss man nun selber nimmer – hat man ihm den 10er jetzt schon gegeben? wird er sich durchringen, vier euro rauszugeben oder wird er alle 16 (nämlich seine und die bezahlten) unter der entwaffnenden prämisse nix-vastehn in seine geldlade einstecken? wie durch ein wunder hat man es am ende des streits offenbar doch fertig gebracht, von dem alten mann die vier euro retourgeld abzukriegen -ohne dass sich aber auch nur das geringste im entstehen dieser speise getan hat. es hieß vorab zahlen. verdattert setzt man sich an den hintersten tisch – den dummen vor-kauf eh schon bereuend. die frau macht weiter lachs sushi. für irgendwen. aber die hat der gastrokritiker ja nicht bestellt. sie deutet irgendwie, der mann würde jetzt die speise zu bereiten. auch sowas kaltes reisgerolltes. aber der mann hantiert im hinteren abstellkammerl mit kübeln rum, in den kübeln sind eier, vermutlich hartgekochte. keine speise ensteht. aber bezahlt hat man sie, doch die frau macht sushi. den streit ums rückgeld hat sie übrigens mit einem aggressiv gemurmelten schimpfen quittiert. jetzt sitzt man minutenlang, keine speise entsteht, bezahlt hat man sie, die frau rollt kalte fische, der mann spielt mit seinen eiern rum. hunger hat man. es vergeht einem echt alles hier. so geht man am ende zur grimmigen lachs-frau, verlangt seine sechs euro zurück und kriegt sie kommentarlos ausgehändigt. auch ein lokal, das (neben dem merkur hint-unten) keine gäste braucht. und am ende nicht mal eine zünftige brunz-anstalt ist. denn im einkaufscenter (stadion) hats eh zwei sehr tolle toilette-anlagen, die leidlich gut gepflegt sind.

401-GastroGraus_Arsenalstuben

hungrig nach fototour begibt sich der gastrokritiker ins lokal. im schanigarten akkurat tischchen an tischchen gesäumt von rauchern. so hat sich der gast in die stube zu begeben. heißt ja so. stuben. menü gibt es offenbar keins. nagut, man würde sich ja hungrig auch mit verbrunzten eiernockerln begnügen, aber es sollte schlimmer kommen. in der stube ein tisch mit reserviert, man erkundigt sich nach nichtraucher. ja das sei oben. und dass es lang dauern würde. naja, was ist lang. gastrokritiker kündigt an, gut dann werde er zuerst eben die sanitärräume aufsuchen. die sind. naja, so lala. aber wenn man muss…. – leidergottes. ja und dann setzt man sich zum fenster und schreibt bald mal ab dass man in der klitsche auch nur eiernockerln eiernudeln oder sonst einen scheiss hier abkriegen würde. man sitzt. es kommt keine sau daher. keine sau. nicht einmal um zu fragen, ob man was zum trinken wolle, es hat schließlich fast 30 grad. da drin. jetzt sitzt man. versitzt einen urlaubstag da drin. kein trinken, keine bedienung, garnix. ja und man würde jetzt – trotz bärenhungers eh nur noch einen gewöhnlichen großen braunen bestellen. aus reiner freundlichkeit, weil man ja grade bischen war, da drin. aber auch um eine kaffeebestellung aufzunehmen, kommt niemand daher. was man aber vernimmt, an seinem hungerleidenden urlaubstag, das ist sehr wohl das süffig gefällige kleschen von großen kochkesseln, also offenbar wird für die paar besetzten tischerln da draussen groß aufgekocht, bedient, herangekrochen.
ja und irgendwann geht man dann, kramt grämig ein angerostetes fuffzgerl heraus, um wenigstens symbolisch seinen willen kundzutun, das lapidar enge klo bezahlen zu wollen. und erleichtert sagt die schankkraft, ja-tut-ma-leid. also sie hats eh die ganze zeit gewusst, dass man da oben wartet, in dem nichtraucherzimmer. dies ist ein lokal, das es nicht nötig hat. es steht unter der schutz- und schirmherrschaft der gesamten, geballten landesverteidigung, und braucht sich nicht um gäste zu kümmern. es ist auch ganz gewiss nicht kostendeckend. somit haben wir heute aus der rubrik lokalkritik keine lokalempfehlung, sondern nur klotipps abzugeben. wer dort zu tun hat: man könnte das heeresgeschichtliche museum aufsuchen, wenn man nicht verbotenerweise in die büsche will. oder die arsenalstuben. weils sonst keine klos dort rundum gibt. gastrokritiker ist schon viel gedisst worden im leben – ja ganz viel. aber dies schlug dem fass den boden aus. verwahrloste, arrogante klitsche.

400-Beiträge_Altweibersommer

an einem warmen altweibersommertag, wie man ihn sich nur wünschen kann, feiert woelfin.at nicht nur bald den 16einhalbten geburtstag im cyberspace, sondern auch den 400sten beitrag am woelfin.at-wordpressblog. das bild versinnbildlicht woelfins neues hobby, die spiegelreflexfotografie. hierzu der witz des tages. am flickr album lernte ich einen fotokumpanen kennen und fragte ihn über whatsapp: fotografierst du spiegelreflex? -und er zu mir: NEIN NUR DIGITAL. also zur information: es gibt die digitale spiegelreflexfotografie. hierzu zwei books als kleine informative auswahl ‘meine kleine fotoschule’ von ronny lauer, bildner verlag. sowie m. hennemann mit ‘digitale fotografie für einsteiger’. bassermann verlag. zweiteres auch für kompakt- system- bridge-cams. pic by darkmoon1968,pixabay

399-Analogpizza_Gspindl

2 kleine episoden aus dem hochsommer.
ich mit kurskollegin wartend auf die bim. hinter uns geht ein typ, der so knackende geräusche von sich gibt, pfloppende. ich zur kollegin: hat der einen knallfrosch? und sie zu mir – nicht minder schlagfertig: “Nein, das ist ein Frosch, der einen Knall hat.”
weiters, ich diesmal allein am s-bahn-steig. da sitzt ein sehr leptosomer typ, keine zwanzig, der eine pizzaschnitte schmaust. aber er frisst sie so richtig gierig und jedes mal, wenn er in diese grausame pizza beißt, diese schleimige, wo so ein unechter analogkäse süffig dran runterrinnt, da reißt er so die augen auf. abgesehen, dass das phänomen pizzaschnitte eigentlich schon von grund auf ein elendes ist, so vermittelt der typ in der gesamtsituation noch viel mehr elend, gier, gar angst. und ich denke mir so im stillen bei mir: kann der typ nicht mit ein bisserl mehr contenance seine pizza schnabolieren?
ja, und das war es schon wieder mit den hochgeistigen ergüssen dieses hochsommers. man muss es mir nachsehen: die temperaturen der vergangenen tage waren bereits jedem mitteleuropäer unzumutbar.

398-Gruß_zu_Augustens_Hundstagen

eine reihe an abhandlungen wären mir für den sommer wieder eingefallen, aber immer wenn ich offline war. zum beispiel hätte ich was gehabt zu praktikantin_hildegunde, die ein alter ego ist von olaf schuberts praktikabler praktikantin solveig. es ist das meiste einfach diesen erbarmungswürdigen hundstagen zum opfer geworden. dafür aber mach ich in letzter zeit viele gute schöne fotos. unter meinem nickname (siehe domain-name) sind selbige auf flickr öffentlich zu bewundern. das führt dazu, dass ich mehr ausflüge mache und mich in callelibre oder openpiano einbringe, was enorm viel spaß macht.
gleichzeitig habe ich mich aber von der stadtzeitung falter emanzipiert. ich lese ihn nach wie vor enorm gern, vor allem die essensrubriken – bin jedoch nimmer unter den initiativen inseriert. wenn ich dort rausfiel, sandte ich bis dato immer eine erinnerung, tue dies aber vorläufig nicht mehr. ich will mir in dieser anstrengenden hitze nicht druck mit schreiben machen. es ist der 5. und noch ganze fünf tage leiden wir im osten des landes unter den auswirkungen des klimakollaps. schuld sind alle, die in urlaub fliegen – denn sie sorgen für die verbrennung des kerosins in den lufträumen.

397-Hemmschwelle_Anmeldepflicht

immer wieder wirke ich auf veranstalter, die um die besucherfrequenz ihrer veranstaltung zittern (müssen), sanft drauf aufmerksam: bitte tuts doch kein U.A.w.g. rein. Das kann fatale folgen haben. Denn wie ich mich kenn: die hälfte der termine verschluder ich sowieso, weil sie im elften von achtzehn kalenderbüchern stehen. Und ich kann unmöglich mehrmals täglich alle papierkalender kontrollieren. Und wenn ich mich nicht angemeldet hab, trau ich mich dann nicht hingehen. Weil wo samma denn, da style ich mich, komm dann dorthin und krieg vielleicht sowas entgegengeschleudert wie den killersatz ‚sie sind nicht auf der liste‘. ‚NEIN DU NICHT‘ heißt das auf deutsch. Und was ist wenn ich mich anmeld und dann nicht hingeh? Dann fehlt bei mir das hakerl und man haut mich möglicherweis aus dem verteiler raus, weil mit dem anmelden pickt dann mein präsenzimperativ und stresst mich nur. Und würd ich auf die veranstaltung gehen, nur weil ich mich in froher voraussicht angemeldet hatte, dann hätt ich eh keine freude damit. Weil mir das dann vielleicht spontan eh nicht in den tag gepasst hat. Ich werd mir dessen gewahr, dass die zeit, wo ich verlässlich termine einhielt und versprechungen erfüllte, nun schon vergangen ist. Es dominiert immer zuerst der selbstschutz, sich selber nicht – nur wegen des nett-seins – zu sehr zu überfrachten. / pic by teroVesalainen, pixabay. 213w

396-Papas_Of_The_Inet

heute gabs 3. teil der serie übers internet im radiokolleg. Und da ich meinen urlaub daheim teils im bett verbringe, kann ich mir das bequem anhören. Etwa kreierte william gibson den begriff cyberspace.
Mark weiser sagte das ubiquitous computing voraus, damit smarthome und tablet.
Paul rastl – er kommt in der serie wohl nicht vor, ist aber vater des ösi nets. Indem er verantwortlich zeichnete für unterteilungen wie gv.at, ac.at, wohl auch or.at
hinzuzufügen ist: wer heute über nic.at noch nachschauen will, wer welche domain gepachtet hat – bis vor der dsgvo konnte man dies noch: schmäcks. Man muss sich vor nic offenbaren, wer man ist und WARUM man es wissen will. Sehr blöd für mich. Nicht nur einmal brauchte ich von dort einfache kontaktdaten des wirklichen besitzers einer domain und das recherchieren hat dank nic viel freude bereitet. Schöne news from the day: dank eines nun schon länger im leben exisitierenden freundes habe ich beschlossen, mein flickr . Com / woelfin zu revitalisieren. Was in beiderlei hinsicht eine wirklich sehr gute wahl war. Schließlich betreib ichs dort ja bald 13einhalb jahre. Die woelfin domain ist vor drei monaten sechzehn geworden. Und sie macht recht bald matura, frühreif wie sie ist. Lol.