347-Patschelöhr_Und_Ihr_So

zwischenzeitlich hab ichs mir beruflich verbessert, was sich darin ausdrückt, dass ich jetzt für weniger geld arbeit-für-zwei hab. Die verbesserung besteht somit einzig darin, dass mein arbeitgeber unsrer sektion wöchentlich den falty, alias falter, zur verfügung stellt – und das ist natürlich cool, zumal mein so geliebtes probeabo in zwei wochys abläuft.
Ja, aber damit hats auch zu tun, dass ich grad mal eine (saumüde!) story auf die reih bring, um das domain-tamagotchi zu füttern. Ich genier mich sehr dafür. Da hab ich so ne tolle domain und dann tu ich quasi nix damit. Kein vergleich zum ersten jahr, wo ich das führte.
Wer war der patschelöhr. Nun, ich war vor 3 jahren politisch ein bisschen link-isch aktiv und da hatten wir in ner splittergruppe mal den smarten tim, der hat uns protokollgeführt. Der tim schwankte zwischen einer kleinen-jungs-partei und einer aufstrebenden yuppie partei. Er entschied sich für die yuppies. Die hasste ich. Na jedenfalls twitterte der tim (zwischenzeitlich irgendwo prekärer lektor geworden oder sowas): nun habe er arbeiten verbessert und dann mache er dies und dann jenes, und zwischen allen 140 twitterzeichen tropfte nur so der eitle yuppie-eiter hervor. Das war so eklig. So selbstdarstellerisch. Denn er beendete den tweet mit ‚und-ihr-so-??‘ gesagt wurde damit: ich bin so schön ich bin so toll und so intellektuell und sitz da als lecky und verbessere arbeiten von lernenden, und ihr – was machts ihr? Blumen gießen oder was?‘. Ich hab den dann unfollowed, ich hielt soviel prätentiöse eitelkeit einfach nimmer aus. Einmal wird auch sein vertrag ablaufen. Dann wird auch er in den gängen der jobagentur rumhocken, wo man ihn vielleicht als buchhalter oder protokollant einstellt, weils für hyperintellektuelle yuppie-leckys ja dann keine arbeit mehr gibt. Und dann wird auch er eine family mit kind zu nähren haben, weil er ja 2014 geglaubt hat, es würd aus ihm ganz was großes und er würde immer eine gesuchte kapazität am markt sein. Wenn die mal alle aufwachen, die bobos, dann wird’s ungemütlich.
Aber seis drum. Wieder ein monat rum, wieder mir einen zwangsbericht aus den fingerspitzen rausgewürgt. Und ich tu das nur, weil ich es nicht vertrüge, wenn aufgrund nichtschreibens gar der september aus meinem website kalender rausfiele. Das wäre doch zu traurig. Und im falty bin ich ja auch noch inseriert. Deswegen. y.

346-kurz soll auch mal langhaar tragen

im falty nix neues: ein hübsches foto von kurz’ens kurzen haaren, die haare wären echt das schönste am kurz, wären sie doch bloß lang. des weiteren schreibens in nr. 35 über volkspartei und außerdem über so eine muslimische schule.
und eigentlich hätt dieser artikel: Unsre_Falty_Ini_Klazl_Klasse heiß’n sollen. Weil ich darf ja jetzt auch ohne aktive verlängerung weiter in den klitzi klatzis stehen und das macht natürlich eine mega-freudy. danke, falty.
welche sind dieswöchig meine kollegen in der klazl klasse: über mir – eisenstadt/senioren/lebenslust. da nahmert i nix außer vielleicht eisenstadt.
atheistisch.at sucht mitgliedys. die nicht mitgliedys in einem klub werden wollen, der gliedys wie sie aufnimmt, aber seis drum. christus hätte interviews gegeben, wahrscheinlich mit der unter ihm inserierten sprechtechnik. lernhilfeprojekt und freigeist. ok. also im prinzip bei den 12 andren nix weltbewegendes.
ja und auch ich versinke in scham, dass ich der einst doch so hochwohlgeneigten leserschaft nicht mehr bieten kann als eine kleine überlegung zu den daseinskarterln. es gibt außen momentan ganz schön viel zu kämpfen, auch schreckliches. und auch dies hat seinen platz wo im internet gefunden. aber in den unendlichen weiten so noppendicht verpackt, dass nicht querverwiesen werden kann. damit geht der august doch noch mit einem domain-tamagotchi eintrag zu ende, abschied vom sommer mit einem heute wunderbar heißen tag.

345-Fatzkes_mit_Daseinskarterln

heute bei sbahn praterstern, da fiels mir auf. dort sind ja unmengen von bürohäusern, wo stolz die white-collar-workers rauskräulen. und dann lassen diese fatzkes – männlicher wie auch weiblicher art – stolz ihre firmen-badges aussahängan, dass nur ja jeder sieht, dass sie irgendwo wer sind. also sie sind irgendwo in einem dieser betonschlachtrosse key-account-manager oder senior-legal-consultant, sie sind irgendwas: aber englisch muss es klingen, weil dann ist es gut. und das müssen sie allen zeigen, dass sie so einen badge wert sind. ein badge ist eine plastikhülle, die man mit einer klemme an der akkurat gebügelten bluse befestigen kann, damen können sie aber auch am bund des rockes befestigen – damit die bürohengste ihnen auf die lenden schauen, wenn sie riechen müssen, wer die rock-und-badge träger sind.
ich würde gern mal einen mann sehen, der seinen badge quasi überm schritt aufhängt. dieser mann soll dann aber bitte socken in sandalen tragen und die socken sollen verschiedene farben haben. das wäre doch mal was ganz verwegenes im krampfhaften white-collar-einerlei.

344-dilemma_der_lämmer

titelt thurnher so treffend in der aktuellen falty ausgabe nr 34. ein titel, so genial, dass er MIR hätte einfallen können. aber seis drum. nachwievor muss ich mein tamagotchi in form der schönen wölfinnen domain mit dem schlichtwegs hulflosen wischen auf einer glasplatte befriedigen. da aber falty so generös ist, mich weiterhin in den ini’s zu schalten, ist das auch der anreiz, hier trotz desperanznwischerei hier ein bissl was zu tun. insgesamt siehts in unsrem initiativen zimmer der falty klaz’ln jez eh ordentlich mager aus. mein beitrag fibt auch nicht viel mehr her als das. wenn ich da an meine umtriebigen werke von vor einem jahr denke….. ’s gibt einfach zvü umständ im ’normalen‘ leben. fürn moment wird die klassische haus-musik immer wichtiger, doch dezent und deutlich unter zimmer’laut’stärke. typos im text bitte verzein,es is das ipad schuld. nicht ich, hugh.

343-falty_ins’t_noch

der falty is so lieb und inseriert mich noch, auch wenn ichs unterlassen hatte, die verlängerung zu schicken. danke falty. da blogg ich doch gleich ein klein wenig. auch wenns nur trashig am i_paddy is. prima story drin in nr 32 über spö, über mademoiselle zinsberger, auf phettysch wäre sie zinsy. ja und aufdeckendes über die wissentliche gefährdung eines ansich topfitten BH rekruten mit fatalem ausgang. oh wenn ich dessen mama wäre. ich würd dinge schreiben, die im netz nix zu suchen haben. also es war ein trashiger eintrag, weil ansich ja mein internet molto caputo is, oder das modem. oder so.

342-ende des linux apparates

nach der misslungenen schock linux neu installation habe ich noch immer keinen inet fähigen computer zuhause. ich weiss nicht wohin ich ausweichen soll. anstatt website zu schreiben habe ich also mit dem gitarrespielen klassisch neunbegonnen. was ich am ipad tipp hat tippfehler, die ich nicht korrigiere. das falter nserat fuer die woelfin seite lauft jetzt auch aus und ich erneuer es nimmer. auch die anzahl der zugriffe ist nicht mehr wichtig. da mir ein computer fehlt, verschwindet die w-seite weitere jahre in die bedeutungslosigkeit, bleibt aber prinzipiell online, das neue jahr ist schon beglichen. danke host E.N.

341-ende der updates

nach ungeschicktem vorgehen bei linux neu aufsetzen können auf woelfin.at keine updates mehr stattfinden. tut mir leid, ende nach 341 stories. baba liebe leserschaft.

340-Knallgrüne_Sturzflieger

es gefällt mir ja eigentlich garnicht, was viele schwache mitläufer gerne tun: nämlich auf wem höhnisch rumtreten, wenn er eh schon am boden liegt. aber die grünen haben einfach zuviele fehler gemacht
als sich vassilakou auf der wienzeile plakativ an die wand nageln ließ, reichte es mir: ich trat aus und damit war der weg frei für die bessere partei, die mich jetzt hat.
so ökologisch wie sie tun sinds nicht. machen sich mit stark für ein burnout zentrum mitten im wienerwald, wo alles zubetoniert wird und die lastwägen fahren
rühren sich nicht gegen einen 35 meter hohen turm im grünquadrat margareten
tun nix gegen die 3. piste, die ein NEIN zum klimaschutz ist, nur dass sie mit-bleiben können, die stahlhintern, sesselkleber
und dann der bussibär mit kapuze, der sich von seiner freundin im urlaub mit nacktem oberkörper ablichten lässt und das entstandene bild dann corporate-design-mäßig ausschlachtet. wie ungustiös.
bei der gemeinderatswahl lässt er sich mit bussispuren ablichten, obwohl ihn als NR der GR garnix angeht. aber hauptsache, das testosteronüberflutete jungschmalz prostituiert sich wieder im sinne der grüngeil notständlerischen wählerinnen. vorausgesetzt sie sind nicht verkehrtrum. wenn ich mir den gr**batzn anseh, werd ich das nämlich.
die jungen wollen eigne liste zur öh wahl. glawischnig verbietets ihnen.
haut die grünen raus, geht dann selbst.
der jungspatz schmid hat nicht nur dem pilz den sitzplatz gestohlen – nein einst auch dem öllinger.
und die grünen haben so eine natur, wo sie gern das werk, dessen teil sie waren, gleich mitzerstören. das hat was von kamikaze, von einem smarten Sm.-att****;
siehe pilz(?)
weil was mir besonders weh tut – er nimmt nicht nur den grünen die stimmen, sondern auch einer andren großen partei, die sich um errungeschaften der sozialen sicherheit und der sozialpartnerschaft kümmert.
was am ende rauskommt, wird sehr dunkel aussehen – selbst wenn man sich kurz bemüht hat, es türkis einzufärben. /305w_photoshopper24Pixa

339-Ver_Arbeit’n

heute wird eine zynische, halbseitige werbe-einschaltung aus der presse interpretiert. es geht hier um die geforderte flexibilität von arbeitnehmern, die man uns als freiere zeiteinteilung verkaufen wird. die interpretation besteht aus 10 elementen und findet daher in 10 punkten statt.

  • Fair. dieses neue flexibilität wird dem arbeiter also als fair verkauft. in wahrheit hat er ja keine hand drüber, wann die 12 stunden-tage fällig werden. er ist ausgeliefert. mitnichten ist die neue flexibilität dem arbeiter gegenüber fair. sie richtet sich ja nach bedarf und laune des chefs.
  • Arbeiten. ja, arbeiten arbeiten arbeiten. ohne fixe dienstpläne. nicht wissen woran man ist. morgens in die maloche nicht wissend wann man nachhause kommt, obwohl man für nachmittag-abends eigentlich ein treffen mit kumpels anberaumt hätte.
  • flexibel. flexibilität ausschließlich im sinn des bosses. er allein kann und wird entscheiden, wann du nachhause gehen darfst. wenn du nach elfeinhalb stunden nimmer kannst, bist eben nicht belastbar. kannst dir ja was andres suchen. es warten 186 konkurrenten auf deine maloche.
  • sicher. nix: rein garnix ist sicher. eher das gegenteil ist der fall. je mehr du dich reinkniest, desto mehr bist am end der g’fyckte. du kannst genauso gegangen werden und stellst am ende mit erstaunen fest, es sind immer die deppen, die ihre maloche behalten. jene, die mit- oder vorausdenken, sind unbequem und werden hinauskomplimentiert.
  • gemeinsam. ja weil wir sind alle eine große familie. draußen hast du keine mehr. oder vielleicht hast noch eine, aber was freunde, freundinnen, blinddates, liebesdinge oder gruppentreffen angeht, da bist mehr einsam als gemeinsam, wennst laufend deine termine spontan absagen musst, ausgeliefert wies’t bist.
  • nicht mehr arbeiten wie bisher, nur wenns arbeit gibt. habts ein produktionsloch, baust minuszeit auf. die bedroht dich wie ein damoklesschwert. denn fällt der kollege aus, kannst jederzeit wieder unvorbereitet zu deinen zwölf zwangsstunden herbeigezogen werden. oder da ist die tür.
  • längere freizeitblöcke
  • wieder gefahren, minuszeit aufzubauen, hockst zhaus. spontan – nun keiner mit demst wasx unternehmen kannst, weil ja alle in ihren 9-5 jobs hocken. was tust: saufen, tv-gucken. viel hast von deiner freizeit, wenn die family in büro/schule ist.

  • sicheres einkommen
  • ein sehr relativer begriff. denn wenn du glaubst, durch diese geiselhafte, ja sklavenartig anmutende anbiederung deinen platz zu behalten, droht bitteres erwachen. die kriterien sind nämlich längst andere.

  • arbeitsplätze sichern. auch hier verglaubst du dich. denn der boss wird nach wie vor seine belegschaft nach pragmatisch-ökonomischen gesichtspunkten planen. für ihn bist und bleibst du nur ein bauer am schachfeld. behalten wird er grad die dummen. denn mit denen kann er schlittenfahren, sie denken ja nicht selbständig.
  • höhnisch grinst ein schaukelndes klettergarten-bobo-kind im oberen eck des halbseiten-inserats. das kind wird sich wundern, wenn es nimmer weiß – kommt der papa heute, ist er übermüdet und aggressiv, oder liegt der papa heute den ganzen tag zuhause, weils in der firma keine arbeit gibt und er minuszeit aufbaut oder überhaupt um seinen platz bangen muss. lang wird das kind nicht so glücklich sein, wie es da dargestellt ist. /483w geralt