408-Collected_Mar_Ideas

– ne frau in aida fragt mich ob ich bald fertig sei, sie will offensichtlich auf meinen platz
– asiate fragt mich NACH meinem einkauf nach meiner billa karte, er wolle sie für seine einkäufe verwenden, sind die angrennt? will er meinen monatsrabatt vielleicht auch noch – oder die bankomatfunktion gefällig mit quickṕay? unverschämt.
– ich überlass nem alten sack in der kondi die krone. als er sie gelesen hat, pirscht er sich an mich ran und quasselt auf mich ein: soll doch in s tanzcafe gehen, wenn er anbandeln will.
(sonst keine ideen für den monat) aber die unverschämtheiten sinds nicht wert, dass man sie in worte gießt

406-1000_Mäderln

die sendung ‚thema‘ verfolge ich per mobilem endgerät. Besitze kein tv. Diesen montag befasst sich thema nur mit dem schnee. Keine rede von einem toten mädchen im wrNeustädter park. Und dem anderen mädchen, das im mädchenzimmer sein leben lassen musste.
Ein zeuge berichtete mir von 2015 in salzburg, eine 20 jährige ging eingehängt zwischen zwei neuen mitbürgern vom bahnhof weg – vermutlich nach hause.
Thema thematisiert nicht, was sich hier abspielt. Thema ist aber flott zur stelle, wenn es um die beschwichtigung von derlei einzelfällen geht. Wieviele familien gibt es, die um ihr einziges mäderl fürchten müssen, weil sich die leicht renitente göre ostentativ in die verwegenen glutaugen verliebt? Fr kneissl hatte durchaus recht, dass sie vom testosteron sprach, als sie noch ‚reden‘ konnte.
Was ist der grund – die faszination, der diese mäderln unterliegen?
Ich versuche dies möglichst sachlich darzustellen. Schließlich bin ich seit bald vier jahren ehrenamtlich tätig und meine erste tätigkeit bestand im deutsch-unterrichten geflüchteter. Es war in einer zeit, wo ich ahnen musste, dass mich keiner mehr in meinem jahrzehntelang ausgeübten beruf mehr würde haben wollen, einzig aufgrund meines problematisch vorgerückten geburtsjahres. Dies kam dann gottlob völlig anders – nur die ehrenamtlichkeit behielt ich bei. Ich lernte lernwillige, überaus intelligente syrer kennen – aber auch die kehrseite. Denn taucht man in die sphäre ein, dann sieht man alle seiten: man muss sich bloß interessieren und dabei neutral bleiben: objektiv nämlich. Und genauso will ich meine betrachtung darstellen – eine gesellschaftliche entwicklung unter jugendlichen, derer ‚thema‘ sich annehmen hätte SOLLEN, dies aber auffällig entschieden unterließ -lapidar. Und feig.
Was macht die faszination dieser jungens aus?
Verwegenheit: gegensätzlich zu unseren bezärtelt herangezogenen burschen-zombies, die nur videospiele und smartphone im kopf haben, haben diese glutäugigen jungs was erlebt: eine harte flucht. Sie sind kaum je adipös: sehnig und trainiert.
Reiz des verbotenen: klar sagen eltern dem mäderl – tu nicht rum mit denen, es kann gefährlich werden. Man braucht es nur verbieten, und schon ist es interessant.
Vollblut-männer: haare schwarz, dass sie fast einen blauton haben. Und dunkle, teils melancholische augen.
Leicht zu kriegen: ganz ganz flott – braucht frau nur disponiert sein, ist sie jung, ist sofort ein interessent zur stelle.

Doch nun die kehrseite:
unsere mäderln (meist 16) sind es gewöhnt, spielen und probieren zu dürfen. Dies aber ist kein spiel. Es ist kein spiel für die jungs. Die sehen in ihr ihre einzige chance, ‘integriert’ zu werden. Aber das mäderl verliert das interesse – spätestens, wenn sie den druck infolge eifersucht spürt. Und um zurück zu kommen zum neustädter fall: es war schon eine anzeige da wegen körperverletzung. Es hatte bereits konflikte gegeben. Sie wollte da raus. Sie wollte weiter probieren. Sie fühlte sich eventuell bedrängt, in jeder hinsicht. Und das ist die krux an so einer affäre. Frau kommt hier nicht raus. Denn sie beleidigt damit ein letztlich patriarchalisches ego, das es überhaupt nicht kann, hier noch die ganglien einzuschalten, und damit einen gang runterzuschalten. Das ist ein angelegenheit, die nur in einem drama enden kann! Aber wie oft soll man das noch tausend mäderln sagen? Das zieht sich ja bis weit ins erwachsenen alter. Es sind im vorjahr in Ö 36 frauen auf diese art gestorben.

Nun und was ist das endergebnis dieser dramen: auf herkömmlichen kommunikationsplattformen haben südliche männer – allein schon ob ihres gesichts – allein ob ihres namens nicht den ansatz einer chance. Damit sind sie in einer situation, die ich als ältere wölfin durchaus nachvollziehen kann. Was man will, das kann man nicht mehr kriegen. Die paar, die sich abgeben, die häkeln einen nur. Und wie findet man da raus? Im prinzip einfach, indem man einen gang runter schaltet, nämlich auf freundschaft, ohne das vielzitierte PLUS dazu. Das können frauen. In wieweit männer das können, das lasse ich jetzt einfach mal dahingestellt.
Aber in jedem fall: da sich thema des themas nicht annahm, sah ich es als meine pflicht, diese warnung für tausend mäderln in die cybersphäre zu stellen./643w2504

405-Beifahrer Koje

im xmas eintrag solls um lkw fahrer gehen. EU verbietet fahrer künftig, in der kabine zu übernachten. EU verbietet probleme weg, und macht damit frächtern nur probleme. hätt ich evtl näher ausgeführt. in ermangelung ienes würdigen keyboards fällts aber leider flach.
woelfin hofft / ich hoffe ihr kamt alle gut übwer die feiertage uden wünsche guten rutsch. tschludigts tippfehler, dWS KEYbord is schrott

404-Tabulos_Badoolos

im prinzip handelt es sich um eine einstellung der blogging aktivitäten. sie zeichnete sich schon lang ab. obwohl der zustrom an stories noch lange kein ende nimmt. gegangen wärs in dieser story um eine tratsch-platt-form im internet, die jedem gesicht den gesichtsglätter überzieht, was wächsern und eklig wirkt. es gäbe an die hundert seiten zu schreiben über die erfahrungen in jener börse. mag sein, dass leute drin (fremdgeh)partner suchen, mir dient sie als sprachplattform mit möglichst baldigem whatsapp umstieg.
sonst hätte ich noch was gehabt zur daten-verordnung, ein paradoxon. aber keine lust zu schreiben. arbeit viel und leben auch abseits davon eh voll. vielleicht aber auch hat sich die blogging-technik überholt. oder ich hab hier leser die ich nicht haben will, oder auch garkeine leser und rinnen. klar wird monatlich ein lebenszeichen reingeschrieben werden müssen, einfach damit der monat links in der leiste erscheint. sowas ist mir nun mal wichtig. schon jetzt herzliche wintergrüße sendet euch wölfin.

403-New_Idea_Freed_Hoff

da wäre mal -1 betulich_patchouli über die kontaktboerse badoo
lichtnahrungskette -2 über vegetarische steigerungsformen
elegie nicht gemachter fotos -3 die trauer über schüsse die nie entstanden
viseg-rationalisierung 4 über das verteidigungskonzept von visegradstaaten
cable_of_horrors -5 traktat über einen nie vollzogenen willhaben kauf
ja und leider, es ist ein solcher schwall an ideen, dass ich wieder mal spät sonntag abends – vorläufig nichts davon realisieren kann. ich könnts nur in ner ruhigen minute mal vortippsln und dann hier reinpasten. aber da ich jetzt eh nicht im falter inserier, muss ich mir damit keinen druck machen. sie sei dennoch hochwohl gegrüßt, die wie immer hochwohlgeneigte leserschaft.

402-gastrograus_china

tipps für weiter stories. shark attack. hand am paradeiser. chinesenbedienung.
fangen wir mal an mit der bedienung in einem komischen china-sushi hybrid in einem einkaufscenter. ein mann eine frau tun da rum. die frau bereitet en gros lachs sushi zu. gastrokritiker sucht sich was aus, die frau murmelt irgendwas und bereitet weiter ihre lachs sushi. sonst nix. sie macht nur lachs sushi. die ganze zeit. naja und dann kräult ihr macker daher. und er kassiert mal gleich das ding, was man da bestellt hat. und während man einen 10er reicht, um die 6 euro zu zahlen – nimmt er sechs euro aus der kasse und zeigt, er braucht genau sechs euro. nicht 10. das führt fast zu einem streit. er will das geld nicht nehmen, bzw weiss man nun selber nimmer – hat man ihm den 10er jetzt schon gegeben? wird er sich durchringen, vier euro rauszugeben oder wird er alle 16 (nämlich seine und die bezahlten) unter der entwaffnenden prämisse nix-vastehn in seine geldlade einstecken? wie durch ein wunder hat man es am ende des streits offenbar doch fertig gebracht, von dem alten mann die vier euro retourgeld abzukriegen -ohne dass sich aber auch nur das geringste im entstehen dieser speise getan hat. es hieß vorab zahlen. verdattert setzt man sich an den hintersten tisch – den dummen vor-kauf eh schon bereuend. die frau macht weiter lachs sushi. für irgendwen. aber die hat der gastrokritiker ja nicht bestellt. sie deutet irgendwie, der mann würde jetzt die speise zu bereiten. auch sowas kaltes reisgerolltes. aber der mann hantiert im hinteren abstellkammerl mit kübeln rum, in den kübeln sind eier, vermutlich hartgekochte. keine speise ensteht. aber bezahlt hat man sie, doch die frau macht sushi. den streit ums rückgeld hat sie übrigens mit einem aggressiv gemurmelten schimpfen quittiert. jetzt sitzt man minutenlang, keine speise entsteht, bezahlt hat man sie, die frau rollt kalte fische, der mann spielt mit seinen eiern rum. hunger hat man. es vergeht einem echt alles hier. so geht man am ende zur grimmigen lachs-frau, verlangt seine sechs euro zurück und kriegt sie kommentarlos ausgehändigt. auch ein lokal, das (neben dem merkur hint-unten) keine gäste braucht. und am ende nicht mal eine zünftige brunz-anstalt ist. denn im einkaufscenter (stadion) hats eh zwei sehr tolle toilette-anlagen, die leidlich gut gepflegt sind.

401-GastroGraus_Arsenalstuben

hungrig nach fototour begibt sich der gastrokritiker ins lokal. im schanigarten akkurat tischchen an tischchen gesäumt von rauchern. so hat sich der gast in die stube zu begeben. heißt ja so. stuben. menü gibt es offenbar keins. nagut, man würde sich ja hungrig auch mit verbrunzten eiernockerln begnügen, aber es sollte schlimmer kommen. in der stube ein tisch mit reserviert, man erkundigt sich nach nichtraucher. ja das sei oben. und dass es lang dauern würde. naja, was ist lang. gastrokritiker kündigt an, gut dann werde er zuerst eben die sanitärräume aufsuchen. die sind. naja, so lala. aber wenn man muss…. – leidergottes. ja und dann setzt man sich zum fenster und schreibt bald mal ab dass man in der klitsche auch nur eiernockerln eiernudeln oder sonst einen scheiss hier abkriegen würde. man sitzt. es kommt keine sau daher. keine sau. nicht einmal um zu fragen, ob man was zum trinken wolle, es hat schließlich fast 30 grad. da drin. jetzt sitzt man. versitzt einen urlaubstag da drin. kein trinken, keine bedienung, garnix. ja und man würde jetzt – trotz bärenhungers eh nur noch einen gewöhnlichen großen braunen bestellen. aus reiner freundlichkeit, weil man ja grade bischen war, da drin. aber auch um eine kaffeebestellung aufzunehmen, kommt niemand daher. was man aber vernimmt, an seinem hungerleidenden urlaubstag, das ist sehr wohl das süffig gefällige kleschen von großen kochkesseln, also offenbar wird für die paar besetzten tischerln da draussen groß aufgekocht, bedient, herangekrochen.
ja und irgendwann geht man dann, kramt grämig ein angerostetes fuffzgerl heraus, um wenigstens symbolisch seinen willen kundzutun, das lapidar enge klo bezahlen zu wollen. und erleichtert sagt die schankkraft, ja-tut-ma-leid. also sie hats eh die ganze zeit gewusst, dass man da oben wartet, in dem nichtraucherzimmer. dies ist ein lokal, das es nicht nötig hat. es steht unter der schutz- und schirmherrschaft der gesamten, geballten landesverteidigung, und braucht sich nicht um gäste zu kümmern. es ist auch ganz gewiss nicht kostendeckend. somit haben wir heute aus der rubrik lokalkritik keine lokalempfehlung, sondern nur klotipps abzugeben. wer dort zu tun hat: man könnte das heeresgeschichtliche museum aufsuchen, wenn man nicht verbotenerweise in die büsche will. oder die arsenalstuben. weils sonst keine klos dort rundum gibt. gastrokritiker ist schon viel gedisst worden im leben – ja ganz viel. aber dies schlug dem fass den boden aus. verwahrloste, arrogante klitsche.

400-Beiträge_Altweibersommer

an einem warmen altweibersommertag, wie man ihn sich nur wünschen kann, feiert woelfin.at nicht nur bald den 16einhalbten geburtstag im cyberspace, sondern auch den 400sten beitrag am woelfin.at-wordpressblog. das bild versinnbildlicht woelfins neues hobby, die spiegelreflexfotografie. hierzu der witz des tages. am flickr album lernte ich einen fotokumpanen kennen und fragte ihn über whatsapp: fotografierst du spiegelreflex? -und er zu mir: NEIN NUR DIGITAL. also zur information: es gibt die digitale spiegelreflexfotografie. hierzu zwei books als kleine informative auswahl ‘meine kleine fotoschule’ von ronny lauer, bildner verlag. sowie m. hennemann mit ‘digitale fotografie für einsteiger’. bassermann verlag. zweiteres auch für kompakt- system- bridge-cams. pic by darkmoon1968,pixabay